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Optimierung von Luft- und Raumfahrt-F&E: Digitale Beschaffung und CNC-Prototyping für die Satellitenentwicklung

In der Luft- und Raumfahrttechnik bestimmt die Geschwindigkeit des Zyklus von der Konstruktion bis zum Bauteil den Fortschritt. Für Forschungsinstitute ist eine schnelle Iteration eine strategische Voraussetzung. Je schneller ein Konzept validiert wird, desto stärker ist die Position im Wettbewerb um Fördermittel und bei der Einhaltung enger Missionszeitpläne.


Diese Fallstudie betrachtet ein öffentliches universitäres Forschungsinstitut mit 15 Jahren Erfahrung in der hydrodynamischen Forschung und der Satellitenentwicklung. Neben Windanalysen für Brücken und Stadien betreibt das Institut ein fortschrittliches Raumfahrtprogramm, darunter das Projekt UPM-Sat 3. Im europäischen Raumfahrtsektor verschafft Fertigungsagilität einen klaren Wettbewerbsvorteil. Durch die Nutzung automatisierter Fertigung mit der meviy Plattform hat das Institut einen Engpass im Prototyping beseitigt und die Hardwareentwicklung beschleunigt.

Profilübersicht

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Firma

Instituto Universitario ‘Ignacio da Riva’. Universidad Politécnica de Madrid.

Branche

Luft‑ und Raumfahrt

Raumfahrttechnik

Land

Spanien

Anwendungsbereich

F&E

Prototypenbau

Service

CNC-Fräsen

Schwarzes Eloxieren

Wenn wir wirklich die Qualität erreichen wollen, die wir benötigen, wenden wir uns immer an meviy. Wir haben drei verschiedene Unternehmen getestet, und das Ergebnis war deutlich besser; die Qualität ist wesentlich höher als bei anderen Online-Plattformen. In der Luft- und Raumfahrt gibt es bei weltraumbezogenen Anwendungen zahlreiche Anforderungen an jedes Detail, und die Möglichkeit, unmittelbar zu sehen, wie sich Konstruktionsänderungen auf den Preis auswirken, ist für unsere Mission ein äußerst leistungsstarkes Werkzeug.
IGNACIO TORRALBO GIMENO
Ingenieur

Projektprofil

Kunde
Research institute at a public university (Madrid, Spanien)
Branche
Luft- und Raumfahrttechnik
Zentrale Herausforderung
– Häufige Konstruktionsiterationen für Satellitenkomponenten.

– Begrenzte interne CNC-Bearbeitungskapazitäten.

– Hoher administrativer Aufwand in der öffentlichen Beschaffung
Warum wurde meviy als Partner ausgewählt?
– Wechsel zu meviy aufgrund der sofortigen Angebotserstellung per STEP-Upload.

– Die Fertigungsqualität übertraf die der getesteten Wettbewerber.

– Aufbauend auf einer 15-jährigen Zusammenarbeit mit MISUMI.
Genutzte Funktionen
– Bedarfsgerechte CNC-Fräsbearbeitung bei begrenzter Verfügbarkeit    (Aluminium, Edelstahl, Kunststoffe).
– Spezialisierte Oberflächenbehandlung (schwarz eloxiert).



– Automatisierter CAD-zu-Auftrag-Prozess.
Messbare Ergebnisse
– Niedrigere Bauteilkosten, häufig unter den Kosten der internen Fertigung.

Eliminierung manueller Angebotsprozesse.

– Unterstützung von Losgröße 1.

– Erfüllung der Standards der European Space Agency (ESA).

Vor meviy

Die Entwicklung von Satellitenkomponenten erfordert ein äußerst flexibles F&E-Umfeld. Konstruktionen sind selten statisch; sie entwickeln sich durch kontinuierliche Tests und studentisch getriebene Weiterentwicklungen stetig weiter. Traditionelle Fertigungsmethoden können mit diesem iterativen Rhythmus häufig nicht Schritt halten, wodurch eine Lücke zwischen ingenieurwissenschaftlicher Theorie und physischer Umsetzung entsteht.

Das Institut sah sich mit zwei zentralen operativen Einschränkungen konfrontiert:

  • Begrenzte interne Kapazitäten: Die vorhandene interne Ausstattung bestand aus kleinen Maschinen und Fräsen, denen die erforderliche Steifigkeit für Luft und Raumfahrt geeignetes Aluminium und Edelstahl fehlte. Forschende mussten zudem Zeit damit verbringen, Probleme in der CNC-Bearbeitung zu beheben. Jede dafür aufgewendete Stunde reduzierte die verfügbare Zeit für fortgeschrittene F&E in der Luft und Raumfahrt.
  • Administrativer Aufwand und Verzögerungen in der Beschaffung: Als öffentliche Einrichtung musste das Institut strenge Vorgaben einhalten und umfangreiche Dokumentation erfüllen. Jede Konstruktionsänderung löste einen manuellen Angebotsprozess aus. Lokale Werkstätten lehnten Einzelteilaufträge häufig ab oder verlangten hohe Rüstkosten, was zu Budgetunsicherheiten und Verzögerungen führte.

Diese Herausforderungen erhöhten das Risiko. Unzureichende Ausstattung oder unzuverlässige Lieferanten konnten dazu führen, dass Prototypen die ESA-Zertifizierung nicht bestanden. Wöchentliche Konstruktionsänderungen standen im Widerspruch zu mehrwöchigen Beschaffungszyklen und setzten den Zeitplan für den Start von UPM-Sat 3 unter Druck.

Entscheidungspunkt: Warum wurde meviy als Fertigungspartner für dieses Projekt ausgewählt?

Das Institut benötigte eine Lösung, die die digitale Konstruktion direkt mit dem physischen Prototypenbau verbindet, ohne die Verzögerungen traditioneller Werkstätten. Eine interne Fertigung war nicht realistisch. Dem Team fehlten Vollzeit-Spezialisten für CNC-Bearbeitung, und die vorhandene Ausstattung erfüllte nicht die erforderliche Präzision für Luft- und Raumfahrtkomponenten. Auch lokale Werkstätten erwiesen sich als ungeeignet. Sie lehnten Einzelteilaufträge häufig ab oder verlangten hohe Rüstkosten für einzelne Bauteile.

Das Institut testete drei Online-Plattformen. Die gelieferte Qualität entsprach jedoch nicht den Anforderungen der Luft- und Raumfahrt. Das Team entschied sich für meviy aufgrund der sofortigen Angebotserstellung per STEP-Datei-Upload. Forschende können die Auswirkungen von Konstruktionsänderungen auf Kosten und Lieferzeit unmittelbar bewerten. Die Plattform bietet zudem Zugang zu professionellen CNC-Fertigungskapazitäten und spezialisierten Oberflächenbehandlungen, einschließlich schwarz eloxierter Oberflächen, die für das thermische Management im Weltraum erforderlich sind.

Nach der Einführung von meviy: Der Prozessablauf in der Praxis

Das Institut ersetzte manuelle Angebotszyklen durch einen automatisierten digitalen Arbeitsablauf. Forschende laden STEP-Dateien direkt auf die Plattform hoch und erhalten sofort Preisangaben sowie Feedback zur Fertigbarkeit. Bei Bedarf überarbeiten sie das CAD-Modell und geben noch in derselben Woche eine neue Bestellung auf. Diese Struktur unterstützt studentisch geprägte Projekte, bei denen Konstruktionsänderungen häufig auftreten.


Satellitenkomponenten erforderten definierte thermooptische Eigenschaften, einschließlich Infrarotemissivität und Solarabsorptionsfähigkeit. Das Team spezifizierte schwarzes Eloxieren für Aluminiumteile, um diese funktionalen Anforderungen zu erfüllen. Die Behandlung dient der thermischen Kontrolle und nicht der optischen Erscheinung.


Die Fertigung umfasst bedarfsgerechtes CNC-Fräsen in Aluminium und Edelstahl mit Toleranzen für die Luft- und Raumfahrt. Das Team behält 2D-Zeichnungen intern bei, um sicherzustellen, dass die Dokumentation den ESA- und ISA-Standards entspricht. Für nicht zeitkritische Laborkomponenten wählen sie eine Lieferoption mit 25 Tagen Lieferzeit, um das Budget zu steuern.

Nachweis: Messbare Ergebnisse

Die Umstellung führte zu messbaren Verbesserungen sowohl im finanziellen als auch im operativen Bereich. Durch die Beseitigung der „versteckten Kosten“ administrativer Reibungsverluste und interner Fehlersuche stellte das Institut fest, dass extern gefertigte Komponenten häufig kosteneffizienter waren als intern produzierte.
Kriterium
Vor meviy
Mit meviy
Angebotsdauer
Mehrere Tage
Sofort nach dem Upload
Mindestbestellmenge
Hohe Rüstkosten
Losgröße 1
Fertigungsqualität
Unter dem erforderlichen Standard
Höher als bei drei getesteten Wettbewerbern
Oberflächenbehandlungen
Begrenzte Verfügbarkeit
Schwarzs Eloxieren auch für Einzelteile verfügbar

Was haben wir von ETSI Aeronáuticos gelernt?

Für uns hat sich der Umgang mit der Fertigung all dieser kleinen Bauteile vollständig verändert. Wir arbeiten mit vielen Iterationen. Jetzt aktualisieren wir das CAD-Modell direkt auf der Plattform und erhalten sofort ein Angebot, ohne jemanden kontaktieren zu müssen.

Wenn wir die Qualität erreichen wollen, die wir benötigen, nutzen wir meviy. Wir haben drei Unternehmen getestet. Die Qualität hier ist höher als bei anderen Online-Plattformen. Die Möglichkeit, sofort zu sehen, wie sich Konstruktionsänderungen auf den Preis auswirken, ist für unsere Mission sehr wertvoll.

Als öffentliches universitäres Forschungsinstitut ist die Beschaffung normalerweise mit umfangreicher Bürokratie verbunden. Jetzt sind die Kosten deutlich niedriger als zuvor. In manchen Fällen ist es günstiger, über die Plattform zu bestellen, als intern zu fertigen.

Breitere geschäftliche Auswirkungen

Dieser Fall zeigt, wie digitale Fertigungsinfrastruktur hochpräzise Forschung und Entwicklung unterstützt.

  • Schnellere Entwicklungszyklen: Ingenieure gelangen innerhalb weniger Tage von der Konstruktion zur physischen Erprobung statt erst nach Wochen.
  • Reduzierte Investitionskosten: Organisationen vermeiden Investitionen in fortschrittliche CNC-Maschinen und spezialisiertes Bedienpersonal.
  • BOM-Optimierung: Sofortiges Preisfeedback ermöglicht es Ingenieuren, Geometrie oder Material vor der Bestellung anzupassen.
  • Versorgungsstabilität: Einzelteilaufträge bleiben möglich, ohne von der Verfügbarkeit lokaler Werkstätten abhängig zu sein.

Für Organisationen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik oder Robotik hängt iterative Entwicklung von einer Fertigung ab, die mit der Geschwindigkeit der Konstruktion Schritt hält.

Ausblick

Mit Blick auf die Zukunft plant das Institut, diese Partnerschaft durch die gemeinsame Charakterisierung thermooptischer Eigenschaften von Oberflächenbehandlungen weiter zu vertiefen. Diese Initiative wird den Fertigungsprozess noch stärker an die strengen Anforderungen der ESA ausrichten und Konstruktionsentscheidungen auf der Grundlage hochpräziser empirischer Daten ermöglichen.